Förderprogramm Schuljugendarbeit in Sachsen
Laufzeit
1997 bis September 2003
Ziele des Programms
Hauptziel des Programms war die Realisierung einer zeitgemäßen lebensnahen Schule, die sich neben der Qualifikationsfunktion, der Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten, zunehmend für außerunterrichtliche Ergänzungsangebote öffnen sollte. Schuljugendarbeit war damit auch eine Aufforderung, die bislang weitgehend getrennten Bereiche Schule und Jugendarbeit zu verknüpfen. Auch unter dem Aspekt der Nutzung vorhandener Ressourcen ging es darum, die Schule als Freizeitmittelpunkt zu gestalten und Kooperationspartner an die Schule zu holen. Dass die Schule den Schwerpunkt in dieser Kooperation bildete, kam auch in weiteren Zielen des Programms zum Ausdruck. Schuljugendarbeit sollte zur Profilierung von Schulen beitragen und das Lehrerprofil bereichern. Unterricht und die Rolle des Lehrers als Wissensvermittler sollten Schule nicht länger erschöpfend beschreiben. Durch die Bereitstellung von außerunterrichtlichen Angeboten sollte die Schule als Freizeitmittelpunkt gestaltet und Kooperationspartner an die Schule geholt werden. Angestrebt wurden integrative Angebote von Lehrern und weiteren Partnern in der Schule.
Beteiligte Schulen Das Programm richtete sich an allgemeinbildende Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft. Im Projektzeitraum wurden 454 Projektstandorte gefördert.
Eine detaillierte Statistik finden Sie hier
STATISTIK 1997 - 2000 (pdf)
STATISTIK 2001 (pdf)
STATISTIK 2002 (pdf)
Ergebnisse
Die wichtigsten Ergebnisse des Programms „Schuljugendarbeit in Sachsen“ sind vor allem in dem Beitrag zur weiteren Öffnung der Schule, in der Verbesserung der Freizeitsituation von Kindern und Jugendlichen, in der Erweiterung von Erfahrungs- und Entfaltungsräumen für Schülerinnen und Schüler, in der Verbesserung des Schulklimas und auch in dem Beitrag zur Gestaltung einer demokratischen Schulkultur zu sehen. Das Programm Schuljugendarbeit hatte damit, ergänzend zum Unterricht, generellen Anteil bei der Realisierung eines ganzheitlich verstandenen Bildungs- und Erziehungsauftrages und leistet einen außerordentlichen Beitrag zur Gestaltung der Schule als Lern-, Lebens- und Begegnungsraum.
Materialien
Das Sächsische Staatsministerium für Kultus hat mit Einführung des Förderprogramms eine Konzeption zur Schuljugendarbeit veröffentlicht. KONZEPTION (pdf)
Das Förderprogramm wurde durch das Deutsche Jugendinstitut in München wissenschaftlich begleitet. Die Berichte der wissenschaftlichen Begleitung finden Sie hier. BERICHT 1 / BERICHT 2 (pdf)
Vom 21.11.2002 bis zum 20.12.2002 fand im Sächsischen Landtag eine Ausstellung von Projekten der Schuljugendarbeit statt. Die Dokumentation finden Sie hier. DOKUMENTATION (pdf)
Auftraggeber und Förderer
Förderprogramm des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus unter Trägerschaft der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung
mit Unterstützung der Heinz Nixdorf Stiftung
Ansprechpartner
Cornelia Schuricht
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